Zentrum für verfolgte Künste
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War einmal ein Bumerang. Der Maler Joachim Ringelnatz kehrt zurück
29.04.2016 - 17.07.2016
Ausstellung
Beschreibung
Joachim Ringelnatz (1883–1934): Der komische Kauz und Dichter schräger Reime – wer mag ihn nicht? Aber Ringelnatz ist mehr, denn am Ende seines Lebens versteht er sich eher als Maler denn als Schriftsteller.Als Ringelnatz im November 1934 stirbt, sind die Weichen des Vergessens seiner Bilder jedoch schon gestellt. Die nationalsozialistische Kulturpolitik ist dabei allerdings nur ein Faktor. Es ist auch die Nachkriegsgesellschaft und die über Jahrzehnte anhaltende ignorante deutsche Kulturlandschaft, die Ringelnatz nicht als Maler zur Kenntnis nehmen will.
Das Zentrum für verfolgte Künste widmet dem Maler Joachim Ringelnatz die erste umfassende Werkschau, eine Retrospektive auch jener Bilder, deren Verbleib bis heute unbekannt ist.
Der Maler Joachim Ringelnatz kehrt zurück.
Nie albern oder moralinsauer — immer spannend.
Von den Nazis verfolgt — nie eingeknickt.
Als Dichter bekannt — als Maler eine Entdeckung.
50 Originale und 50 Reproduktionen werden präsentiert, ergänzend wird in der Literaturabteilung des Zentrums auch dem dichterischen Werk Ringelnatz` Raum gegeben. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 29. April 2016 statt.
Kuratoren:
Jürgen Kaumkötter, Zentrum für verfolgte Künste
Hilmar Klute, Journalist und Ringelnatz-Biograf
Katalog
Als Supplementband zur Hilmar Klutes Ringelnatz-Biografie „War einmal ein Bumerang. Das Leben des Joachim Ringelnatz.“ erscheint das Buch „Joachim Ringelnatz. Der Maler kehrt zurück“. Der Band ist ausschließlich über das Zentrum für verfolgte Künste zu beziehen und kann hier bestellt werden.
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