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LOCATION:Friedrich-Ebert-Str. 42\, 47799 Krefeld
DESCRIPTION:Etwa achtzig Jahre nach dem Beginn systematischer Tötungen von Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung erinnert die Ausstellung an die nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde an Kindern und Jugendlichen. Auf Grundlage der nationalsozialistischen Rassenideologie wurden in Deutschland auch an jungen Menschen medizinische Verbrechen begangen.\n\nMehr als 5.000 Kinder und Jugendliche wurden allein in „Kinderfachabteilungen“ – eigens für die Tötung geschaffene Einrichtungen – gequält und ermordet. Kinder und Jugendliche wurden aber auch Opfer der Gasmordaktion „T4“ und der „Hungerkost“ in Anstalten und Heimen. Sie wurden für Experimente missbraucht und ihre Organe nach dem Tod für Forschungszwecke verwendet.\n\nDie Ausstellung zeigt, dass es diesen Ärztinnen und Ärzten bei der Tötung nicht um die schmerzlose Beendigung individuellen Leidens ging, sondern entsprechend der nationalsozialistischen Rassenideologie um die „Befreiung“ der Gesellschaft von so genannten „Ballastexistenzen“, deren Leben nur dann verlängert wurde, wenn sie noch „der Wissenschaft dienen“ könnten.\n\nDiese Medizinverbrechen geschahen im Alltag, mitten in Deutschland, unter Beteiligung niedergelassener Ärzte und staatlicher Ämter, in Krankenhäusern und wissenschaftlichen Institutionen. Mit der Ausstellung soll auf ein dunkles Kapitel deutscher Medizingeschichte aufmerksam gemacht werden.\n\nEine Veranstaltung der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld in Kooperation mit der DGKJ (Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin).\n \nFür die Ausstellung wurden die Öffnungszeiten wie folgt erweitert:\n\nMittwochs 9-14 Uhr \nDonnerstags 14-17:30 \nSonntags 14-17 Uhr\n\nDer Eintritt ist frei, der Förderverein freut sich über Spenden. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.\n
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SUMMARY:Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit
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