Ab 19.05.2026, 30 Tage

Kunstmuseum Bonn

MENSCHEN UND GESCHICHTEN. Die Sammlung der Klassischen Moderne – August Macke und die Rheinischen Expressionisten

09.09.2025 - 19.09.2027
Max Ernst Museum Brühl des LVR

Marianna Simnett – Headless

31.01.2026 - 05.07.2026
Max Ernst Museum Brühl des LVR

MARION VERBOOM – LOPLOP und CHRISTOPH WESTERMEIER – SEDONA VOGEL

04.09.2025 - 05.07.2026
Stiftung Schloss und Park Benrath - Naturkundemuseum

DIE WANDERFISCHE DES RHEINS UND IHRE RÜCKKEHR

10.10.2025 - 09.10.2026
Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft in Düsseldorf

gefährdet leben. Queere Menschen 1933 bis 1945

28.10.2025 - 05.06.2026
Heinrich-Heine-Institut

Mit eigenem Lichte leuchten – Schätze aus der Museumssammlung

30.08.2025 - 29.08.2026
Museum Folkwang

NEUE WELTEN. Die Entdeckung der Sammlung

21.06.2019 - 30.06.2026
Ruhr Museum

Wie man lebt – wo man lebt. Dokumentarfotografien von Brigitte Kraemer

29.09.2025 - 31.08.2026
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

B{L}OOMING Barocke Blütenpracht

06.06.2025 - 31.05.2026
Museum Ludwig

Schultze Projects #4. Kresiah Mukwazhi

20.09.2024 - 14.06.2026
Neanderthal Museum

Zwei Millionen Jahre Migration

22.11.2025 - 01.11.2026
Clemens Sels Museum Neuss

Antike Reloaded. Von Asterix bis Amor

30.11.2025 - 07.06.2026
Clemens Sels Museum Neuss

NOVAESIUM

12.10.2025 - 12.10.2030
Gasometer Oberhausen im CentrO.

Mythos Wald

20.03.2026 - 30.12.2026
Spielzeugmuseum Ratingen

Bunt, leicht und unzerbrechlich – wie Kunststoff die Kindheit beflügelte

15.11.2025 - 20.09.2026

K.I.T. - Kunst im Tunnel

Besucheranschrift

Mannesmannufer 1b
40213 Düsseldorf

Postanschrift

Grabbeplatz 4
40213 Düsseldorf

Tel.:

(0211) 8920769

Human Work – Junge Kunst aus Münster
28.06.2025 - 05.10.2025

Ausstellung

Beschreibung

Die Künstler*innen dieser Ausstellung haben sich mit dem Menschsein in unserem von Mensch und Technik geprägten Zeitalter auseinandergesetzt. Zeit- und Raumerfahrungen, Verdrängung und Erinnerung, Privilegien und Benachteiligungen aufgrund von Hautfarbe und Geschlecht, der Umgang mit Krankheiten und alte und neue Arbeitswelten werden mittels Fotografien, in Videos und Installationen thematisiert. Spannungen zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Produktion und Erschöpfung, Zugehörigkeit und Entfremdung werden ausgelotet und legen offen, dass unser Dasein bestimmt ist von Arbeit und diese Arbeit kein Selbstzweck ist. Mit ihr einher gehen Hierarchien und Beziehungen: Wer arbeitet für wen oder was? Arbeiten Computer für uns? Arbeitet unser Körper gegen uns? Ist die Corporation unsere neue Familie?

Yedam Ann konzentriert sich darauf, wie Menschen innerhalb architektonischer Strukturen und städtischer Umgebungen Mobilität erleben, auf Machtverhältnisse und Fragen der Zugehörigkeit. Ihr Interesse gilt dabei der Veränderung der Bedeutung des geografischen Ortes durch globale Telekommunikations- und Transporttechnologie: Die Ausdehnung der Räume, an denen wir uns aufhalten können, hat zu einem Wandel des Ortsgefühls geführt; physische Distanz und geographische Lage erweitern sich in die digitale Welt hinein. Im KIT schuf sie mit „hotel.hotel.net“ und „Different Floors“ Szenarien, die ein Abbild dieser Nicht-Orte darstellen.

Zauri Matikashvili verwendet bei seinen Filmarbeiten so wenig Technik wie möglich und übernimmt viele Aufgaben selbst, um eine größtmögliche Nähe zu den gefilmten Menschen herzustellen. Gleichzeitig hinterfragt er seine Rolle als Performer und Filmemacher. Während er beobachtet, bezeugt und medial gestaltet, setzt er durch bewusste Eingriffe Akzente und entwickelt dramaturgische Modelle um die Grenzen des Mediums gezielt zu erweitern. Im KIT zeigt er zwei Video-Installationen, in denen er persönliche Erfahrungen verarbeitet: „You May Not Want To Be Here “ (2024-25) und „Made in Europe“ (2023).

„Kaskaden“ ist eine Gemeinschaftsarbeit von Jakob Schnetz und Rebecca Ramershoven. Das Werk legt den Fokus auf die Verschränkung von Technologie und ästhetischer Konvention bei der fotografischen Produktion. Bei den Bildern Speicherlandschaft I und II von Jakob Schnetz handelt es sich um Screenshots von fehlerhaften Ladevorgängen fotografischer Bilder in einer Bildverarbeitungssoftware. Die zur Ansicht aufgerufenen Daten wurden durch einen vom Künstler herbeigeführten Prozessfehler anders interpretiert und die vorgegebene Darstellung gestört. Die auf diese Weise entstandenen Abbildungen erhebt Schnetz in den Status eigenständiger neuer Bilder.

Sind Dokumentationen objektiv, sind sie wahrhaftig? Schon die Entscheidung, wohin ein Fotograf oder Filmemacher seine Kamera stellt, welches Licht, welche Linse er wählt, ist eine subjektive und damit seine Gestaltung der Wirklichkeit. Jan Niklas Thape untersucht seit Jahren, was er, was wir sehen und für die sogenannte Realität halten. In „Untitled“ (2025) thematisiert er die Auseinandersetzung mit dem Unbehagen der deutschen Erinnerungskultur in der aufgeladenen Atmosphäre der aktuellen Antisemitismus-Debatte. Einen weiteren Schritt zurück und damit hinter die Kameras der anderen geht Jan Niklas Thape in seiner Installation „Speakers Corner“ (2025).

Link zur Ausstellung:

www.kunst-im-tunnel.de

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